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REGSAM-Veranstaltungsreihe "Aktiv gegen Armut"

Auf Initiative des REGSAM-Kuratoriums organisierten verschiedene RAGSen neun Tage in 13 Stadtbezirken an die 22 Aktionen. Sie fanden statt im Rahmen der Reihe „München gegen Armut 2018“.

Besonders von Armut betroffen sind Migrant*innen, Familien mit mehreren Kindern, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, Menschen ohne Schul- und Berufsabschluss und zunehmend auch ältere Menschen.

Bereits die Vorbereitung zeigte, welch unterschiedliche Formen von Armut existieren. Armut hat viel mit Scham zu tun und ist deshalb oftmals nicht sofort sichtbar.

Entsprechend entstanden 22 sehr unterschiedliche Veranstaltungen. Sie richteten sich direkt an betroffene Personen, an Fachkräfte oder interessierte Bürger*innen.

Ein übergreifendes Ziel war, die Zahlen des Armutsberichtes begreifbar und ein Stück weit sichtbar zu machen. Gleichzeitig war das Ziel, all denjenigen eine Stimme zu geben, die tagtäglich mit Armut in all ihren unterschiedlichen Formen konfrontiert sind. Viele im REGSAM-Netzwerk engagierte Fachkräfte sind in ihrem beruflichen Alltag mit den Folgen der Armut konfrontiert und versuchen diese zu bekämpfen oder zu mildern.

Die Woche, in deren Mitte am 17.10.2018 der Internationale Tag für die Beseitigung der Armut war, zeigte auf eindrückliche Weise, wie in München zwei unterschiedliche Welten nebeneinander existieren. Der prosperierende Münchener Immobilienmarkt ist ein solcher Indikator, da er einerseits für Investoren hohe Renditen verspricht und gleichzeitig günstigen Wohnraum für ärmere Bürger*innen immer weiter verdrängt. Armut ist ein Dauerthema, es muss als Querschnittsthema behandelt und strukturell angegangen werden.

Dazu konnte die Woche „Aktiv gegen Armut“ von REGSAM einen Beitrag leisten.

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