Schwerpunktarbeit Nordhaide

Auf der Nordhaide West – dem Gebiet rund um das MIRA-Einkaufszentrum -  startete nach einem Vortreffen im Jahr 2017 die Schwerpunktarbeit 2018 richtig durch. Das Kooperationsgremium setzt sich zusammen aus Vertreter*innen verschiedenster Einrichtungen auf der Nordhaide West, Vertreter*innen des Bezirksausschusses 11, Vertreter*innen der Polizei, Vertreter*innen der Grundschule vor Ort, Vertreter*innen des Sozialbürgerhauses, Bewohner*innen auf der Nordhaide, die Sozialplanung und das Stadtjugendamt der Landeshauptstadt München.

Handlungsfelder:

  • Verkehrsproblematik vor der Grundschule
  • Zusammenleben und Identifikation im Quartier
  • Bekanntmachen der lokalen sozialen Infrastruktur
  • Sauberkeit im öffentlichen Raum und Bewusstsein der Bewohner*innen hierfür

 

Aktionstag "Zu Fuß zur Schule und zur Kita!"

Sich im Viertel bewegen und mit den Freund*innen in die Schule gehen?

In vielen Grundschulen ist dies leider nicht die Regel. So auch im Schwerpunktgebiet: viele Kinder werden täglich mit dem Auto bis vor den Schuleingang gefahren. Jeden Morgen ein Verkehrschaos. Auch Kleinkinder werden teilweise bis in den Gruppenraum der Kindertageseinrichtung getragen.

Die Fachkräfte auf der Nordhaide wollten dies ändern und planten einen Aktionstag „Zu Fuß zur Schule und zur Kita!“. Unter Federführung der Moderation entwickelte eine Arbeitsgruppe viele kreative Ideen und gewann Mitwirkende und Sponsoren. Am 20.09.2019 war es soweit: Entlang der Diagonale – dem autofreien Hauptweg des Quartiers – fanden an neun Stationen verschiedene Aktionen für Eltern und Kinder zum Thema Bewegung, Verkehr und Gesundheit statt. Über 500 Besucher*innen befassten sich längs des Parcours spielerisch mit dem Thema. Zum Beispiel bei der Lösung eines Riesenmemorys oder dem Basteln von thematischen Buttons.

Die Aktion war ein voller Erfolg. Deshalb heißt es auch 2019 wieder: „Ich geh zu Fuß – und du?“.

Raum für Begegnung

Sowohl der öffentliche Raum als auch Räume, die privat z.B. für eine Geburtstagsfeier genutzt werden können, sind für ein gutes Miteinander und friedvolles Nebeneinander der Menschen im Quartier wichtig. Damit setzte sich eine Arbeitsgruppe (AG) des Kooperationsgremiums 2018 intensiv auseinander. Die Auswertung mehrerer Bewohner*innen-Befragungen ergab, dass Räume zur privaten Nutzung und ein Café im Quartier fehlen. Die AG befasst sich aktuell mit der Erschließung von neuen Räumen zur privaten Nutzung.

Ansprechpersonen

Sophia Horsch

089 - 189358 21

Florian Stein

089 - 189358 15

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