Schwerpunktarbeit Mitterfeldstraße

Gemeinsam mit einem engagierten Kooperationsgremium (KG) starteten die beiden REGSAM-Moderatorinnen in der Schwerpunktarbeit 2017 mit einer Ressourcen- und Bedarfsanalyse. Daraus ergaben sich vier Handlungsfelder:

  • Zusammenleben im Quartier und Nachbarschaften
  • Vereinsammung und Isolation alter Menschen
  • Voneinander wissen
  • Nahversorgung

 

Befragung der Bewohner*innen

„Wie wohl fühlen Sie sich hier in ihrem Haus und in ihrer Nachbarschaft?“, „Wenn sie an ihre Nachbarschaft denken, was fällt ihnen auf?“ und „Was würden sie sich wünschen?“ waren einige der Fragen, die den Bewohner*innen gestellt wurden. Die Mitglieder der AG Befragung führten insgesamt 36 qualitative Interviews durch. Die wichtigsten Ergebnisse: In den eigenen vier Wänden fühlen sich die meisten Bewohner*innen wohl, nur die fehlende Barrierefreiheit steht teilweise im Weg. Anonymität im Haus, „dass man sich nicht (mehr) kennt“, und Fremdenfeindlichkeit machen vielen Bewohner*innen Angst. Der Hauptwunsch der Befragten ist ein Treffpunkt und die Möglichkeit, die Nachbarschaft kennen zu lernen. Außerdem vermissen vor allem die Älteren günstige und nahe Einkaufsmöglichkeiten. Die Einschätzung und die ehrlichen Antworten der Bewohner*innen waren für die Fachkräfte aus dem KG die Grundlage, um im Sinne der Anwohner*innen aktiv zu werden.

 

Nachbarschaftsfest für Jung und Alt

Das „Nachbarschaftsfest für Jung und Alt“ fand am 19.07.2018 statt. Dank der bestehenden REGSAM-Vernetzung konnte die AG Sommerfest viele soziale Einrichtungen mit jeweils eigenen Angeboten zum Mitmachen gewinnen. Info-Stände informierten über Beratungs- und Hilfeangebote. Gefragt waren die vielen Mitmachangebote für Kinder und Jugendliche sowie die Rikscha-Fahrten für Senior*innen, die der BA 21 spendiert hatte. Auch gutes Essen und Trinken sowie das Bühnenprogramm mit live-Musik und Tanz für alle Geschmäcker trugen zum Erfolg bei. Rund 300 Besucher*innen begegneten sich über alle Altersgruppen hinweg, mit und ohne Migrationshintergrund, alt eingesessen und neu zugezogen, einen Nachmittag lang in ihrem Quartier vor ihrer Haustür.

Ansprechpersonen

Gabriele Hebler

089 - 189358 12

Johannes Pflaum

089 - 189358 13

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