REGSAM Radl-Rundtour „Wohnen im 24. Stadtbezirk“

Gemeinsam mit Dr. Reinhard Bauer und anderen Expert_innen starteten wir von der U Hasenbergl und fuhren über den Standort des ASZ am Stanigplatz zu den neuen Häusern im „Sofortprogramm“(Wohnen für Alle) in die Grohmannstraße. Dort stellten uns die Zuständigen der sozialökologischen Hausverwaltung und des Amt für Wohnen und Migration das Konzept, die Zusammensetzung der Bewohner_innen und die Herausforderungen und Gelungenes der neuen Wohnform vor.

Über Feldwege näherten wir uns dem Feldmochinger Bahnhof, vorbei am Kompro B Haus und warfen einen Blick auf die geplanten Neubaugebiete rundum die S-Bahn Feldmoching. Ein jetziges Getreidefeld (Foto) wird bald die neuen Häuser entlang der S-Bahnlinie beherbergen.

Durch wunderschöne Landschaften ging´s zum Beherbergungsbetrieb für wohnungslose Familien in der Waldmeisterstraße. Kolleg_innen der Sozialbetreuung des Internationalen Bunds erklären uns die aktuelle Situation und die Bedarfe der Bewohner_innen.

Von dort fuhren wir zum zweiten „Wohnen für Alle“-Standort der GeWOFAG in der Schittgablerstraße. Das Betreuungsteam erläuterte uns erste Erfahrungen nach dem Einzug der Mieter_innen. Dieses Haus liegt im Grünen, mit Abstand zu den Nachbarhäusern und eigenem Garten, der als Bewohnergarten von den Mietern genutzt wird. Hier ließ sich sehr viel mehr Platz und Grün verwirklichen im Vergleich zu den neuen Häusern in der Grohmannstraße.

Im Haus Wilhelmine, Beherbergungsbetrieb für Wohnungslose, erklärten uns die Kolleg_innen des Internationalen Bunds bei kalten Getränken, Obst und Gebäck die Situation in der Unterkunft, nach mehr als zwei Jahren des Bestehens.

Sinn und Zweck der Raldtour war es, die Wohnverhältnisse und die Bewohner_innen kennenzulernen und Raum für den kollegialen Austausch vor Ort zu bieten. Es wurde klar, wo Unterstützung nötig ist und die Kolleg_innen vor Ort lernten ihre Ansprechpartner aus dem gesamten Stadtbezirk kennen. Dr. Bauer unterlegte die Fahrt mit historischen Daten und Fakten.

Ein Facit:

„Wohnen für Alle“ und Kom Pro B sind tolle Möglichkeiten, wohnungssuchende Menschen zu ihrem Dach über den Kopf zu verhelfen. Die Betreuung und Beratung im Konzept ist dabei wichtig für die Unterstützung der Bewohner_innen und ihre Kontakte zu den umliegenden Anwohnern.

Es wurde deutlich, wie eng die Verhältnisse in den Wohnungslosenunterkünften sind und welche Herausforderungen es für die Familien bedeutet, hier zu leben.

Dass es trotzdem relativ wenig Konflikte innerhalb gibt, ist der Kooperation der Menschen und der guten Betreuung durch die Träger, in diesem Fall des Internationalen Bund, zu verdanken.

Eine wichtige Informationsfahrt für alle Beteiligten!

Voraussichtlich in zwei Jahren starten wir im Sommer wieder eine Rundfahrt für alle REGSAM-Beteiligten!

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