Ramersdorf gegen Armut!

„Was können wir hier in Ramersdorf gegen Armut tun?“ Um diese Frage zu beantworten, kamen am 18. Oktober 2018 viele Bewohner*innen von Ramersdorf zum Karl-Preis-Platz, die einen zufällig, die anderen gezielt. Bei Getränken und Kuchen formulierten die Bürger*innen vielfältige Ideen und Einfälle gegen Armut und kamen ins Gespräch. Das Spektrum der Anregungen reichte von politischen Forderungen (wie „gute Bildung“ oder „mehr Arbeitsmöglichkeiten schaffen“) bis hin zu individuellen Ideen („Spendentopf in Kita,damit alle an Ausflügen teilnehmen können“). Viele Ideen gab es zum gemeinschaftlichen Aktiv werden (wie „tauschen, teilen, reparieren“ oder „sich gegenseitig austauschen und helfen, wenn es bei einem finanzielle Probleme gibt“). Besonders eindrücklich waren auch die Situationsschilderungen von einzelnen Betroffenen.

Nach diesem ideenreichen Mittag ging es am Nachmittag weiter mit einer Foodsharing-Aktion im Nachbarschaftstreff Langbürgener Straße. Unter dem Motto „Lebensmittel verschenken statt wegwerfen!“ versorgten sich viele Bürger*innen des Quartiers mit überschüssigen Lebensmitteln der Food-Sharing-Community und holten sich Informationen zum Foodsharing-Gedanken.

Den Abschluss des Aktionstages in Ramersdorf bildete die Präsentation der zündenden Ideen vom Mittag im Nachbarschaftstreff Trambahnhäusl. Die Feuerinsulaner – eine Gruppe von Feuerkünstler*innen des Nachbarschaftstreffs – krönten den Abend mit ihrer Feuershow. Die Ideen verschwinden nun nicht einfach in der Schublade. 2019 werden die Ergebnisse in Form einer Wanderausstellung im Stadtteil präsentiert und an die Politik weiter gegeben. Dank der engagierten Einrichtungen vor Ort heißt es also auch 2019 „Ramersdorf gegen Armut“!

Was können wir hier in Ramersdorf gegen Armut tun? - Antworten der Bürger*innen:

Ideen der Bürger*innen, die am Abend auf bunten Blättern präsentiert wurden

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